Vom Spatenstich bis zur Einweihung

Bürgermeister Dr. Tappe (3.v.l.) ehrte Wolfgang Lüdenbach, Angelika Lüdenbach, Frau Busser, Georg Busser, Wolfgang Hyrenbach und Paul Weller (v.l.n.r.) Foto: Fix

 

Die Beharrlichkeit der Bürger und dann auch ihr Einsatz und nicht zuletzt auch die politische Unterstützung hat sich gelohnt. In einer schneller Bauzeit von knapp 22 Monaten seit dem Spatenstich steht die neue Mehrzweckhalle in Stadtteil Heimersheim und wurde am Donnerstag, 16. Oktober 2003, eingeweiht. Man erinnere sich: Am 15. Dezember 2001 wurde der symbolische erste Spatenstich gesetzt, noch nicht einmal elf Monate später feierten am 4. November 2002 viele Gäste zusammen mit den Schülern der Heimersheimer Grundschule, deren Teil die Mehrzweckhalle nun ist, das Richtfest. Und am Donnerstag wird die große schmucke Halle eingeweiht. Lob und Anerkennung gebührt vielen Seiten. Dem Architekten Hans-Jürgen Mertens, der Stadt und dem Rat und nicht zuletzt, nein, ganz vorne an, der Vereinsgemeinschaft "Landskrone e.V." Denn dass die Bürger zur Finanzierung mit Tat und Muskelkraft aber auch fachmännischem Können selbst zur Finanzierung mit beitragen sollten, dass war der ausdrücklich Wunsch und erklärte Wille des Stadtrates der Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Und wie dann zu erleben war, blieb der Wunsch nicht ohne Echo. Denn ohne die Arbeitsleistung der Heimersheimer Bürger hätte sich die Gesamtbaukostensumme um rund 180 000 deutlich erhöht. Insgesamt waren es knapp zwei Millionen Euro die für die Mehrzweckhalle zum Wohle und zur Freude der örtlichen Vereine, der Bürger und der Schüler investiert wurde. 460 000 Mark kamen vom Land Rheinland-Pfalz für die Halle, noch einmal 150 000 Euro steuerte das Land für die Klassenräume bei und vom Kreis ist ein Zuschuss von 28 000 Euro eingeplant. Den strammen Rest der genau 1, 95 Millionen Euro für die Gesamtkosten aber trägt die Stadt selbst. Ein paar technische Daten, die auch die Kosten und vor allem auch den Zweck des Multihalle erläutern: Die Gesamtgrundfläche des neuen Bauwerks beträgt 1113 Quadratmeter. Davon entfallen auf die Halle rund 500 Quadratmeter und dann noch rund 222 Quadratmeter auf die Klassenräume einschließlich der notwendigen dazugehörigen Nebenräume. Einer der beiden variabel nutzbaren Klassenräume ist gleichzeitig auch als eine zum Saal hin offen Bühne nutzbar. Und der zweite Klassenraum der entstanden ist, kann bei größeren Veranstaltungen als Nebenraum zur Bühne oder auch als Garderobe genutzt werden. Was sicherlich sehr sinnvoll ist, denn bei reiner Saalbestuhlung finden hier bis zu 400 Gäste Platz. Und werden Garnituren, also Sitze und Tische verwendet, haben auch dann noch 288 Personen gemütlich und wohlig warm Platz.

Die Heizung der Grundschule Heimersheim bietet genügend Reserven, um damit auch zusätzlich die Klimaanlage der Mehrzweckhalle zu versorgen. Die Heizungs- und Lüftungstechnik mit 60-prozentiger Wärmerückgewinnung sowie mit energetisch optimierter Frischluftzuführung durch einen Klimateich, führt zu einer erheblichen Reduzierung der Kosten des Hallenbetriebs.

Die insbesondere vom Ortsbeirat Heimersheim gewünschte Nutzung von Regenwasser ist mit einer Brauchwasseranlage umgesetzt. Das Dachflächenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und zur Toilettenspülung eingesetzt.

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